Rueckflug

Oha, eine lange Geschichte. Lasst mich mal von Vorne anfangen.

Am morgen bin ich um 8 aufgestanden, um alles einzupacken, mich fertig zu machen und zu frühstücken. Michelle hat für mich Sandwiches gemacht und nachdem ich mich von Miles und Brent verabschiedet hab, bin ich mit Michelle und ihrer Mutter nach Indianapolis zum Flughafen gefahren.

Michelle und Julie am Flughafen in Indianapolis

Julie hat Michelle und mich zum Frühstueck (für mich das zweite) eingeladen. Michelle und ich hatten einen Wrap und einen Brombeer-Muffin.

Michelle mit Wrap und Brombeermuffin (unten links)

Danach habe ich mich von Julie und Michelle verabschiedet, bin durch die Sicherheitskontrolle gegangen und der Spaß konnte losgehen.

Eigentlich sollte mein Flugzeug um 12:30 Richtung JFK gehen. Es hat allerdings etwas Verspätung gehabt. Im Flugzeug habe ich einen Mann kennen gelernt, der Autos vermietet (aus seinem Unternehmen) und immer hin und her fliegt, um die Autos woanders hin zu bringen. Er wohnt in Miami, hat ein Haus in New York und viel zu erzählen. Wir haben viel geredet und das war auch gut so, denn bevor wir in NY landen konnten, mussten wir in einer Warteschleife warten. Das Problem war, dass der Flughafen JFK überlastet war und die Flugzeuge nacheinander landen durften. Nach etwas mehr als einer Stunde mussten wir in Harrisburg zwischenlanden, um neu aufzutanken. Damit hat sich aber auch unsere Priorität verringert (ein Flugzeug auf dem Boden kann warten), sodass wir sogar direkt vor dem Rollfeld noch einmal warten mussten. Nach etwa zwei Stunden durften wir dann abheben. Mittlerweile hatten schon viele andere ihre Anschlussflüge verpasst und auch fuer mich wurde es langsam knapp. Zum Glück blieben alle ruhig, was auch an dem superlustigen Flugbegleiter lag. Bis wir dann endlich am Boden waren, ist mein Zeitpolster von viereinhalb Stunden auf ganze 8 Minuten zusammengeschrumpft. Kurz vor der Landung habe ich den Flugbegleiter gefragt, was ich machen solle, wenn ich zu meinem Gate kommen will. Seite Antwort war nur “Run!”.

in diesem Flugzeug sollte ich die naechsten 6 Stunden sein...

Das habe ich dann auch gemacht. Ich musste ziemlich weit rennen und es hat länger gedauert, als ich gehofft habe. Als ich in die Nähe des Gates gekommen bin, habe ich schon auf der Anzeigetafel den nächsten Flug am nächsten Tag gesehen. Obwohl ich einige Sekunden zu spät war, bin ich doch noch ins Flugzeug gekommen (Sie haben noch auf etwa 20 Personen gewartet, die aber nicht mehr auftauchten).

Letztendlich sind wir etwa 20 Minuten verspätet vom Gate Weg gekommen und nun ging es richtig los. Es hatte angefangen zu regnen und langsam wurde es immer heftiger. Letztendlich wurde es so heftig, dass der Flughafen ganz geschlossen wurde und es keine Starts und Landungen mehr gab. Nach einer Stunde extremen Regens (eine Stewardess hat später gesagt, dass sie noch nie so einen Regen erlebt hat) wurde die Startbahn (welche zweimal wegen Windrichtungswechsel getauscht wurde) wieder freigegeben. Das heißt, dass sich nun alle Flugzeuge in einer Reihenfolge befinden und nacheinander starten dürfen. Mittlerweile sind wir schon drei Stunden auf dem Flughafen hin und her gefahren. Zwischendrin mussten die Triebwerke immer wieder ausgeschaltet werden, um Sprit zu sparen. Nun war es so, dass es ein Gesetz gibt, was besagt, dass nach maximal vier Stunden auf dem Rollfeld die Passagiere die Möglichkeit bekommen müssen, auszusteigen. Wir mussten also zum Gate zurückkehren, wo einige Leute das Flugzeug verlassen haben, es neu betankt wurde und das Servicesytem wieder aufgefüllt wurde. Danach sind wir wieder an das Ende der Schlange zurückgekehrt um endlich starten zu können. Mittlerweile war es schon nach Mitternacht (der Flug sollte um 7:05pm gehen), sodass ich einen Tag mehr in Amerika hatte (deshalb der Titel des vorherigen Eintrags). Letztendlich sind wir um 1:20 abgehoben.

boese Wolken

Auf dem Flug gab es Abendessen (um kurz nach 2 Uhr morgens) und ich habe etwas geschlafen. Ich habe im Flugzeug neben einer Polin gesessen, die auch Amerikanerin ist und in New York wohnt. Wir haben viel geredet, da wir genug Zeit hatten, über dies und jenes zu Reden.

Da wir guten Wind hatten und das Kapitän etwas schneller geflogen ist, sind wir schon um etwa 14:30 gelandet. Am Flughafen haben mich meine Eltern abgeholt und wir sind nach Hause gefahren.

wieder in Deutschland

Und hier endet die Geschichte meiner USA Reise. Ich werde nur noch ein paar Kleinigkeiten und Bilder ergänzen, sowie Tippfehler beheben. Ansonsten war’s das…

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21. August, mein “letzter” Tag

Heute sollte mein letzter Tag auf dieser Reise in Amerika sein. Da ich am nächsten Tag um 12:35 mit dem Flieger in Richtung Deutschland fliegen sollte, habe ich heute meinen Koffer gepackt. Außerdem habe ich mit Michelle auf dem Nintendo 64 Podracer gespielt. War sehr lustig.

Am Abend sind Miles und Katie gekommen und wir haben zusammen gegessen, gequatscht und sinnlose Youtube Videos geschaut.

Brownie, Sahne und Erdbeeren, mhhh...

Ausserdem sind wir einmal mit den Fahrraedern etwas um den See gefahren.

Miles am Endpunkt der "Fahrradtour"

Da Katie schon sehr lange wach war, ist sie am späten Abend nach Hause gefahren. Danach haben Miles, Michelle und ich zu dritt Euchre gespielt.

am letzten Tag und doch so gluecklich?

Ich habe geschrieben, dass dies mein letzter ganzer Tag sei. Allerdings hat sich noch etwas geändert, sodass ich einen ganzen Tag mehr in Amerika war, als ich dachte…

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20. August, Abschiedsparty

An diesem Tag um & Uhr waren die Familie von Michelle und Freunde eingeladen, einmal zu kommen, um mich noch einmal zu sehen. Die Bezeichnung Party ist hier etwas irreführend.

Am Vormittag haben Michelle und ich nicht viel gemacht. Das einzig interessante war, dass ich am Morgen das Holz und das Fleisch in den Raeuchergrill getan habe, damit es am Abend für die Gäste fertig war.

Raeuchergrill (noch ohne Holz und Fleisch)

Um etwas vor 6 war Michelles Oma schon da und später sind dann auch noch die anderen Gäste gekommen. Die Gäste waren aus Michelles Familie. Ausserdem war Liz da. Die anderen Freunde konnten leider nicht kommen, weil sie z.B. bei der Uni eingezogen sind.

Party... na ich hoffe doch nicht

Die Party war klasse und wir haben viel gegessen, getrunken und geredet.

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19. August

Da Michelle etwas krank war, ist sie etwas laenger im Bett liegen geblieben. Ich habe ihr eine Suppe zum Fruehstueck gemacht und dann selber Muesli gegessen.

Am Nachmittag sind Michelle und ich nach Greencastle gefahren. Zuerst sind wir zu Marvin’s gegangen. Marvin’s ist ein Fastfoodrestaurant, wo das Essen “delicious” und “nasty” zur gleichen Zeit ist. Michlle hat dort lange gearbeitet, weshalb ich es einmal ausprobieren musste.

Michelle bei Marvin's

Danach sind wir zu Michelles Behausung fuer das naechste Schuljahr gefahren, wo wir mit ihrer chinesischen Mitbewohnerin Sunny Moebel verrueckt haben. Das Haus hat nur einen grossen Raum, der aber durch eine horizontale Trennung (auf der das “Schlafzimmer” ist) unterteilt ist.

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18. August

An diesem Tag sind wir spaet aufgestanden (wegen der Zeitverschiebung), Waesche gemacht und am Abend ein leckeres Abendbrot mit Fisch, Spargel, Reis und Sauce Hollandaise gegessen. Ausserdem haben wir Fruechte geschnitten und diese dann in geschmolzener Schokolade gewaelzt. Ein paar haben wir gleich gegessen und ein paar haben wir in den Kuehlschrank getan, um sie spaeter zu essen.

Schokoladenfruechte

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